Als Infusion bezeichnet man die kontinuierliche, meist parenterale (am Verdauungstrakt vorbei) Verabreichung von Flüssigkeiten. Die Infusionen werden in meiner Praxis in der Regel intravenös (also in eine Vene) verabreicht. Eine Infusion ist geeignet zum Verabreichen von z.B. Vitaminpräparaten, naturheilkundlichen Schmerztherapeutika. Hierbei wird das Präparat in 250ml isotonischer Kochsalzlösung verabreicht.

Als Injektion bezeichnet man in der Medizin das parenterale Einbringen von gelösten Arzneimitteln in den Körper. Die Injektion wird mittels einer Spritze mit aufgesetzter Kanüle verabreicht.

Die Eigenbluttherapie ist eine unspezifische Reiztherapie. Dabei wird wenig Blut aus einer Vene entnommen und direkt oder aufbereitet (z.B. mit homöopatischen Medikamenten) in die Muskulatur oder Haut zurück gespritzt. Eine große Vielzahl von Erkrankungen lassen sich mit Eigenbluttherapie günstig beeinflussen, z.B. Allergien, Heuschnupfen, Asthma, Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Ekzeme und Pilzerkrankungen, Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, Durchblutungsstörungen, Infektanfälligkeit. Eigenbluttherapie eignet sich ebenfalls zur Stimulation des Immunsystems.